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Blogeintrag 5

Autor: Chanti | Datum: 04 Februar 2018, 12:57 | 0 Kommentare

                                              

Aufgewachsen in einer Kleinstadt                                                           
Und wenn der Regen runterfällt,
starre ich aus meinem Fenster.
Träumte davon, was sein könnte
Und falls ich glücklich werden würde
Würde ich beten (ich würde beten)

Ich habe mich bemüht viel zu erreichen
Aber wenn ich versuchte es auszusprechen
Fühlte ich mich, als könnte mich niemand hören
Ich wollte hierhin gehören
Aber hier fühlte sich etwas so falsch an
Deshalb betete ich, ich könnte ausbrechen

[Refrain:]
Ich breite meine Flügel aus und ich lerne, wie man fliegt
Ich werde alles tun was nötig ist, bis ich den Himmel berühre
Und ich werde es mir wünschen
Eine Chance nutzen
Mich verändern
Und ausbrechen.
Raus aus der Dunkelheit und in die Sonne
Aber ich werde nicht die vergessen, die ich liebte.
Ich werde das Risiko eingehen
Die Chance nutzen
Mich verändern
Und breche aus

Ich möchte die warme Brise spüren
Unter einer Palme schlafen
Das Rauschen des Ozeans spüren
An Bord eines schnellen Zuges gehen
Mit einem Flugzeug reisen, weit weg (Ich werde)
Und ausbrechen

[Refrain]
Gebäude mit hundert Stockwerken
Schnell schwingende Drehtüren
Vielleicht weiß ich nicht, wohin sie mich führen werden, aber
Ich muss weiter gehen, weiter gehen
Davon fliegen, ausbrechen

Ich werde meine Flügel ausbreiten
Und ich werde lernen, wie man fliegt
Dachte es ist nicht einfach dir 'Auf wiedersehn' zu sagen
Ich werde das Risiko eingehen
Die Chance nutzen
Mich verändern
Und breche aus, breche aus, breche aus

(Song“ Breakaway“ von Kelly Clarkson)

 

Hallo ihr lieben,

dieses Lied von Kelly Clarkson, wollte ich gerne mit euch teilen. Der Song ist zwar schon etwas älter und bestimmt nicht jedermanns Geschmack, aber als ich letztens mit Feli in Kibuye an der Strandbar saß, wurde dieses Lied abgespielt. Ich erinnerte mich, dass ich das Lied früher ganz gut fand und habe dann mal genauer rein gehört, worum es in diesem Song eigentlich geht. Schnell wurde mir bewusst, dass es genau zu meiner Situation passt. Ich werde das Risiko eingehen, die Chance die ich hier habe nutzen und ausbrechen raus aus der Dunkelheit, aus dem Heimweh, dem Liebeskummer und die Angst zu versagen und rein in die Sonne. Ich werde mich verändern, meine Einstellung verändern das Negative mit dem Positiven bekämpfen und meine Chance hier nutzen. Ich bin ausgebrochen und lebe nun in Ruanda, darf im Februar 25 Grad Sonnenschein genießen, lerne viele besondere Menschen kennen und lerne auch viel für mich dazu. Ich wachse in meinen Erfahrungen die ich hier mache und das kann mir keiner nehmen. Ich finde dieses Lied sehr Aussage kräftig, es bringt mir Mut und die nötige Kraft, die ich ab und zu wirklich brauche. Deswegen war es mir persönlich wichtig, es mit euch zu teilen, da dieses Lied sehr auf mich zutrifft.

Meine Eltern haben sich am 15. Januar auf die lange Reise gemacht und mich hier in Ruanda besucht. Wir haben zwei wunderschöne Wochen verbracht und haben sehr viel erlebt. Es war eine unvergessliche Zeit. Vor allem die Tatsache die Eltern nach 5 Monaten bei sich zu haben und wieder in die Arme zu schließen, war ein sehr schönes Gefühl.

Was mir auch aufgefallen ist, ist das ich mich hier schon gut eingelebt habe, da meine Eltern dann doch oft sehr planlos waren, was bei mir in den ersten Wochen sicherlich nicht anders war. Es war schön ihnen alles hier zu zeigen, weil sie jetzt auch besser verstehen können, worüber ich immer rede. Zusammen haben wir den Nyungwe Forest in Ruanda besucht. Das ist ein National Park, wo man durch den ältesten Regenwald in ganz Afrika wandert. Man kann verschiedene Touren mit machen, die unterschiedlich lang dauern und unterschiedlich schwer/anstrengend sind mit verschiedenen Attraktionen. Wir haben eine nicht so lange Tour gemacht, die aber eine Hängebrücke beinhaltete. Die Hängebrücke ist siebzig Meter hoch und ragt über die Bäume. Es war eine einmalige und wunderschöne Aussicht, die man nicht so schnell vergisst.  Als meine Eltern am 29. Januar wieder abgereist sind war ich schon sehr traurig aber momentan geht es mir wieder gut. Zum Glück ist am 17. Januar Mona gekommen, mit der ich mich super verstehe. Sie wohnt bei Tim und Joni und arbeitet auch an der Technischen Schule, da sie eine Schreiner Ausbildung gemacht hat. Sie bleibt bis Anfang April hier und ich bin sehr froh mit ihr die Zeit hier genießen zu dürfen.

Leider muss ich mich in diesem Blogeintrag etwas kürzer fassen. Die Schule hat wieder angefangen, mein zwischen Seminar in Tansania ist bald und ich muss noch einen langen Rundbrief für meinen Unterstützerkreis schreiben. Ich habe im Moment also sehr viel zu tun und daher fällt dieser Blogeintrag etwas kürzer aus, was mir sehr leid tut.

Ihr werdet von mir hören!

Eure Chantal Smile